Saisonkalender & Angebote clever nutzen
Obst und Gemüse außerhalb der Saison ist nicht nur teurer, meist auch weniger aromatisch, weil es lange Transportwege hinter sich hat. Ein Blick auf den Saisonkalender vor dem Einkauf lohnt sich doppelt: preislich und geschmacklich.
1. Grober Saisonkalender für Deutschland
- Frühling (März–Mai): Spargel, Rhabarber, Radieschen, Spinat
- Sommer (Juni–August): Beeren, Tomaten, Gurken, Zucchini, Steinobst
- Herbst (September–November): Kürbis, Äpfel, Birnen, Wirsing, Pilze
- Winter (Dezember–Februar): Kohlsorten, Wurzelgemüse, Lagerobst
Wer den Wocheneinkauf grob danach ausrichtet, zahlt spürbar weniger — Erdbeeren im Winter können das Drei- bis Vierfache dessen kosten, was sie im Juni kosten.
2. Angebote richtig lesen, nicht blind vertrauen
Nicht jedes „Angebot" ist wirklich günstig. Ein Vergleich zum Grundpreis (Preis pro 100 g oder Liter) auf dem Regaletikett verhindert, dass man auf eine große Packung mit rotem Preisschild hereinfällt, die pro Kilo trotzdem teurer ist als die Standardgröße.
Eine einfache Küchenwaage hilft, Grundpreise beim Einkauf schnell selbst zu überschlagen, wenn kein Etikett vorhanden ist.
Küchenwaage ansehen →3. Einfrieren, wenn die Saison günstig ist
Beeren, Kräuter und viele Gemüsesorten lassen sich in der Hauptsaison günstig kaufen und portionsweise einfrieren. So profitiert man auch im Winter von Sommerpreisen — ganz ohne Konservierungsaufwand.
4. Wochenmarkt kurz vor Schluss
Viele Marktstände reduzieren ihre Preise in der letzten halben Stunde, um nicht verkaufte Ware nicht zurücktransportieren zu müssen. Wer flexibel ist, findet hier regelmäßig deutliche Nachlässe auf frische Ware.
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